
Ein anderes Leben hätt’ ich mir gewünscht
- Text und Regie: Rinus Knobel
- Bühnenbild und Spiel: Crischa Ohler, Sjef van der Linden
- Ab 14 Jahren
Ein groteskes Spiel um Erinnern und Verdrängen am Beispiel einer Opfer- und einer Täterbiografie in der NS-Zeit in der Heil- und Pflegeanstalt Weilmünster (bei Limburg). Eine dramatische Begegnung, ein Flashback im Hier und Jetzt, ein Ringen um Schuld und Vergebung. Eine Inszenierung zum Thema ‚Euthanasie’, d.h. der Vernichtung von allen, die nicht dem rassistischen Menschenbild der Nationalsozialisten entsprachen. Eine Inszenierung, in der es um persönliche Verflechtungen in die NS-Ideologie geht, um die besondere Rolle der Ärzteschaft und um eine letztendlich tragische Familiengeschichte. „Insbesondere in Zeiten, in denen einige die Ideen von Rassenlehre und Ähnlichem wieder aufleben lassen wollen, müssen wir gegenhalten. Denn ‚nie wieder’ ist nicht morgen, ‚nie wieder’ ist jetzt.” (Stefan Schwartze, in der ZEIT 17/2024)
In Kooperation mit dem Verein ‚Weilburg erinnert e. V.’
- Sa 14.03. 19.00 Premiere
- Mo 16.03 10.00 Schulvorstellung

